1990

1990 :

 

Während unserer Auftritte in 1989 wurden wir des Öfteren gefragt, ob wir nicht auch eigene Musikkassetten hätten. Leider mussten wir verneinen. Doch zur Saison 1990 wollten wir eine präsentieren. So nahmen wir im April 1990 unseren ersten Tonträger, eine MC, auf. Aus Kostengründen mit einfachsten Mitteln haben wir im Vereinsheim 13 Lieder gesungen. Sie wurden von einem Techniker über mehrere Mikrofone aufgenommen und dann kopiert. Da die MC live aufgenommen wurde, haben wir sie auch “Live ut Klootskeeterhuus” genannt. Die Qualität war für die Zeit damals akzeptabel, aber nachdem wir zwei Jahre später unsere erste CD fertig gestellt hatten, zogen wir die MC aus dem Verkehr.Die MC lief gut und so half sie, das Geld für eine bessere Musikanlage zu beschaffen. Das war auch nötig, denn die Anzahl der Auftritte und damit verbunden der Anspruch, auch bei schwierigeren akustischen Auftrittsorten gut zu sein, nahm zu. Immerhin hatten wir 27 Auftritte angenommen.
Wir sangen bei der Eröffnung des Hage Ortsfestes, auf Geburtstagen und Hochzeiten, dem Erntedankfest und veranstalteten regelmäßige Shanty-Abende in der “Krone”. In Erinnerung geblieben ist ein besonderer Auftritt: Die Kirchengemeinde Hage spielte bei einem Seniorentreffen die Fernsehsendung “Wetten dass” nach. Der damalige Pastor Bohlen nahm die Wette an: ”Wetten, dass Sie es nicht schaffen, den Shanty Chor “Freesenkraft” heute Nachmittag noch hierher zu holen, der dann ‚Ahoi Kameraden Ahoi‘ singt”.Pastor Bohlen rief unseren Roolf an und nach weiteren hektischen Telefonaten marschierte eine Stunde später der Shanty-Chor “Freesenkraft” mit 12 Mitgliedern (teilweise noch in Arbeitskleidung unter Absingen von “Ahoi Kameraden Ahoi” in den Gemeindesaal Hage. Pastor Bohlen hatte die Wette gewonnen.Am 8. September nahmen wir in Holtriem an einem Musikwettbewerb teil, den wir auch gewannen. Wir gehen grundsätzlich nicht auf Musikwettbewerbe, weil wir der Meinung sind, man sollte miteinander und nicht gegeneinander singen. Die Ergebnisse sind fast immer von der Meinung und dem Musikgeschmack einzelner abhängig, eine messbare neutrale Größe gibt es nicht.

 

 

 

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